Permethrinhaltige Präparate und deren Verträglichkeit

Wirkstoff und Verträglichkeit
Der Wirkstoff Permethrin besitzt auf Flöhe und alle Entwicklungsstadien (Larve, Nymphe und Adulte) von Zecken sowie auf Mücken eine sowohl stark abschreckende (repellente) sowie schnell abtötende Wirkung. Der stark abschreckende Effekt wird durch eine äußerst starke Reizung der Fußorgane der Parasiten hervorgerufen, weshalb sie das behandelte Tier so schnell wie möglich verlassen wollen. Selbst bei nur kurzem Kontakt mit Permethrin behandelten Hunden sterben die Parasiten innerhalb kurzer Zeit ab. Ein Blutsaugen und die damit verbundene mögliche Erregerübertragung sollen dadurch verhindert werden (Kontaktrepellent), ebenso wie eine weitere Erregerübertragung auf unbehandelte Hunde oder sogar den Menschen.
Für andere Säugetiere und den Menschen ist der Wirkstoff äußerlich verabreicht ausgesprochen verträglich, da der Wirkstoff nicht in den Blutkreislauf gelangt, wodurch eine Belastung innerer Organe vermieden wird.
Für die gute Verträglichkeit spricht auch, dass der Wirkstoff Permethrin auch bereits bei zwei Monate alten Kindern zur Behandlung von Kopfläusen eingesetzt wird. Darüber hinaus kommt Permethrin weltweit am häufigsten zur Behandlung der Krätze im Säuglings-, Klein- und Kindesalter zum Einsatz.
Eine Ausnahme ist die Katze, die eine angeborene Unverträglichkeit für Permethrin besitzt. Permethrin darf auch nicht in geringen Mengen bei Katzen angewendet werden. Um einen versehentlichen Kontakt der Katzen mit Permethrin zu verhindern, sind behandelte Hunde von Katzen fernzuhalten, bis die Applikationsstelle getrocknet ist.
Weitere Informationen zur Wirksamkeit und Verträglichkeit des Wirkstoffs Permethrin finden Sie auch unter FAQ.
Funktionsweise von Permethrin-haltigen Spot-on Präparaten
Das Permethrin-haltige Spot-on Präparat wird nach dem Spreizen der Haare zwischen den Schulterblättern auf die Haut des Hundes aufgetragen. Anschließend verteilt sich der Wirkstoff in der oberflächlichen Fettschicht der Hundehaut. Von der Applikationsstelle aus breitet er sich innerhalb von 24 Stunden über den gesamten Körper des Hundes aus. Der dann erreichte vollständige Schutz hält rund vier Wochen lang an. Anschließend muss der Schutz erneuert werden.

